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Mai 18, 2010

Dick Advocaat russischer Nationaltrainer

Category: Russland – Autor: michael – 8:39 am

Erwartungsgemäß ist der Niederländer Dick Advocaat zum neuen Coach der Fußball-Nationalmannschaft in Russland ernannt worden. Der einstige Coach von Borussia Mönchengladbach tritt damit die Nachfolge seines Landsmannes Guus Hiddink an. Dieser wechselt bekanntermaßen nach der Fußball WM 2010 in Südafrika in die Türkei, um dort Nationalcoach zu werden. Advocaat wird am heutigen Dienstag in Moskau erwartet, erklärte Sergej Fursenko, Chef des russischen Fußball-Verbandes. Der Verband befindet sich gegenwärtig auf einer Sitzung in Rostow am Don, wo bereits am Sonntag das Pokalfinale ausgespielt wurde und der Ex-Club von Dick Advocaat, Zenit St. Petersburg, den Titel gewinnen konnte.

Der 62 Jahre alte Advoccat hatte mit Zenit St. Petersburg nicht nur die Meisterschaft 2007 in Russland gewonnen, sondern auch 2008 den Uefa-Cup gewonnen. Nach Problemen innerhalb des Vereins musste der Niederländer Zenit verlassen. Russischen Medienberichten zufolge erhält Advoccat vom russischen Verband zunächst bis zur Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine einen Vertrag. Das Gehalt soll bei über vier Millionen Euro pro Jahr liegen – netto. Aufgrund des Angebotes aus Russland trat Advoccat vor kurzem nach einem halben Jahr als Trainer der belgischen Nationalmannschaft zurück. Russland – das bei der EM 2008 einen starken Auftritt in Österreich und der Schweiz hinlegte – war in der Qualifikation zur WM 2010 an der deutschen Nationalelf in der Gruppe gescheitert, ehe die Russen auch im Play-Off gegen Außenseiter Slowenien den Kürzeren zogen.

März 18, 2010

Hiddink, Advocaat, Tetradze – Neues rund um die Trainer in Russland

Category: Russland – Autor: michael – 7:20 pm

In Russland stehen mal wieder die Trainer im Mittelpunkt. Seit Wochen wird in Russland schon diskutiert, wer denn neuer Nationaltrainer werden könnte. Bekanntermaßen hat sich der Niederländer Guus Hiddink trotz einer alles in allem erfolgreichen Arbeit bereits dafür entschieden, seinen Vertrag im Sommer auslaufen zu lassen. Danach wird Hiddink das Nationaltraineramt der Türkei übernehmen. Russland hatte sich nicht für die WM 2010 in Südafrika qualifiziert.

Seither gibt es wilde Spekulationen in den russischen Medien, wer denn die Nachfolge des Holländers antreten könnte. Nun scheint es aber doch einen konkreten Favoriten zu geben: Dick Advocaat – der nächste Niederländer. Der einst bei Borussia Mönchengladbach gescheiterte Coach gilt nämlich neuesten Gerüchten aus Russland zufolge als ein heißer Kandidat auf die Nachfolge seines Landsmannes Guus Hiddink. Immerhin kennt sich Advocaat bestens in Russland aus, hat er doch mit Zenit St. Petersburg große Erfolge erzielt. So wurde er 2007 russischer Meister mit dem Club und 2008 holte das Team unter seiner Führung sogar den UEFA Cup. Momentan steht Advocaat allerdings sowohl beim AZ Alkmaar als auch beim belgischen Fußballverband als Nationalcoach Belgiens unter Vertrag. Insofern dürfte es schwer zu sein, den Niederländer loszueisen und zurück nach Russland zu locken.

Derweil hat ein anderer Trainer in Russland seinen Rücktritt verkündet. Der Neuling der höchsten russischen Spielklasse, Anzhi Makhachkala, steht nämlich seit heute ohne Trainer da. Nach nur einem Spieltag verkündete nämlich Erfolgscoach Omari Tetradze etwas überraschend seinen Rücktritt. Über die Gründe hierfür wurde nichts bekannt. Aufsteiger Anzhi Makhachkala hatte im ersten Saisonspiel voriges Wochenende 0:0 gegen Spartak Nalchik gespielt.

März 13, 2010

Russland: Torarmer Start in neue Saison

Category: Russland – Autor: michael – 9:56 pm

Die höchste Spielklasse in Russland ist praktisch schon wie üblich in die neue Saison gestartet: torarm. In den ersten vier Spielen des ersten Spieltages der Saison 2010 gab es in der russischen Premier Liga ganze vier Tore.

Zum Auftakt spielte der einstige Armeesportklub ZSKA Moskau zu Hause gegen Amkar Perm. Durch ein Tor in der 90. Minute des japanischen Nationalspielers Keisuke Honda gewann Moskau 1:0. Mit seinem Tor verhinderte der Neuzugang aus dem Land der aufgehenden Sonne einen Fehlstart seines Clubs, der vor einer Woche bereits das Supercup-Finale gegen den Meister der letzten zwei Jahre – Rubin Kasan – verloren hatte. Torlos endete die Partie zwischen Neuling Anzhi Makhachkala und Spartak Nalchik.

Einen 1:0 Auswärtserfolg konnte der UEFA Cup Sieger des Jahres 2008 – Zenit St. Petersburg verbuchen. Der russische Meister des Jahres 2007 gewann mit 1:0 bei Krylya Sovetov. Das Tor erzielte Danny in der 65. Minute. In der Schlußminute wurde zudem Taranov vom Heimteam vom Platz gestellt.

In der letzten Partie des Tages fielen dann sogar zwei Tore – so viel wie in den drei Begegnungen zuvor zusammen. Tom Tomsk gewann mit 2:0 bei FK Rostow. Matchwinner für das Gästeteam aus Sibirien war Kornilenko, der beide Tore erzielen konnte.

Februar 18, 2010

Jordi Figueras wechselt von Celta Vigo zu Rubin Kasan

Category: Russland – Autor: michael – 3:57 pm

Der Verteidiger Jordi Figueras wechselt vom spanischen Zweitligisten Celta Vigo zum russischen Meister der vergangenen beiden Jahre, Rubin Kasan. Die Russen legten für den 22jährigen Verteidiger Medienberichten zufolge rund eine Million Euro auf den Tisch. Figueras wird der zweite spanische Verteidiger bei Rubin Kasan nach César Navas, der mit dem russischen Verein bereits im vorigen Jahr die Landesmeisterschaft erringen konnte.

Jordi Figueras absolvierte in der laufenden Saison 15 Spiele für den spanischen Zweitligisten und erzielte dabei ein Tor. In allen diesen Spielen in der Segunda Division spielte der 22jährige die kompletten 90 Minuten durch. Der 1,86 Meter große Spanier entstammt aus der Jugend der „Königlichen“ von Real Madrid. Jordi Figueras spielte sei Juli 2008 bei Celta Vigo.

Der Transfer des Verteidigers aus Spanien scheint auf den ersten Blick verwunderlich, da bei dem Verein vermehrt Berichte aufgekommen sind, dass es finanzielle Schwierigkeiten gibt. Rubin Kasan hat in den vergangenen beiden Jahren die russische Meisterschaft gewonnen und die renommierten Clubs wie Spartak Moskau, ZSKA Moskau oder Zenit St. Petersburg hinter sich gelassen.