fussball-international.com – Fussball International


Mai 17, 2010

FC Barcelona spanischer Meister

Category: Spanien – Autor: michael – 1:45 pm

Nichts Neues in Spanien: Vorjahresmeister FC Barcelona konnte auch die spanische Fußballmeisterschaft 2010 gewinnen. Für den spanischen Rekordmeister Real Madrid reichte es wie im Vorjahr nur zu Rang 2 in der Primera Division. Das Fernduell der beiden spanischen Spitzenteams verfolgten gestern wohl fast alle Spanier vor dem Fernseher oder in den beiden Stadien. Ganz gleich, in welchem Landesteil das Duell verfolgt wurde, in den vielen Kneipen Spaniens und seiner Inseln herrschte beste Stimmung – sofern die Fans nicht Real Madrid Anhänger waren.

Barça machte gestern den 20. Meistertitel perfekt. Am letzten Spieltag in der Primera Division siegte der FC Barcelona mühelos mit 4:0 gegen Absteiger Real Valladolid. Dabei wurde die zweite Halbzeit wieder einmal zur Show des Lionel Messi. Dem Argentinier gelang in der zweiten Halbzeit im Stadion Camp Nou ein Doppelpack, so dass er mit stolzen 34 Toren am Ende Torschützenkönig der Saison 2009/2010 in Spanien wurde. Mit dem Sieg kam der FC Barcelona am Ende auf 99 Punkte nach 38 Spieltagen – so viel konnte noch nie ein Team in der Primera Division erreichen.

Erzrivale Real Madrid schaffte nur ein 1:1 beim FC Malaga. Das Tor für die Hauptstädter erzielte der Ex-Hamburger Rafael van der Vaart. Doch selbst ein Sieg hätte den “Königlichen” nichts eingebracht.

April 27, 2010

Hleb kehrt zurück: die Jagd hat begonnen

Category: England – Autor: michael – 4:58 pm

Aleksandr Hleb kehrt zurück zu seinem eigentlichen Verein nach Barcelona: nach einer Saison Ausleihe an den VfB Stuttgart wird er wieder beim FC Barcelona erwartet. Nachdem er aber bereits mehrfach geäußert hatte, dass er dort für sich keine Zukunft sieht, beginnt nun insbesondere in der Premier League ein Run auf den 28jährigen Mittelfeldspieler aus Weißrussland. Hleb wird keine weitere Saison in Stuttgart verbringen, wohl weil er insbesondere mit Stuttgart-Coach Christian Gross Differenzen hat, und hatte bereits verlauten lassen, dass er sich eine Zukunft in der Premier League vorstellen könnte, wo er bereits vor seiner Verpflichtung beim FC Barcelona gespielt hatte: 2008 war er für 12 Millionen Pfund vom FC Arsenal nach Barcelona gewechselt, konnte sich dort aber keinen Platz in der Stamm-Mannschaft sichern.

Durch seine Mitteilung wurden gleich drei englische Vereine auf ihn aufmerksam: britische Medien berichten, neben dem Sunderland AFC hätten es auch Aston Villa und Manchester City auf den Weißrussen abgesehen. Der FC Barcelona hatte bestätigt, dass Hleb sein Interesse an einer Rückkehr in die Premier League bekundet hatte, und nannte dabei vor allem Aston Villa. Bei Manchester City würde er allerdings gleich mehrere seiner früheren Arsenal-Teamkollegen wiedertreffen: sowohl Emmanuel Adebayor als auch Kolo Toure und Sylvinho sind ehermalige Gunners.

April 26, 2010

FC Chelsea und Manchester City im Kampf um Dani Alves?

Category: England – Autor: michael – 2:20 pm

Wie spanischen Medien zu entnehmen ist, sollen sich sowohl Manchester City als auch der FC Chelsea derzeit auf große Angebote für den Rechtsaußen Dani Alves vom FC Barcelona vorbereiten. Bereits seit einiger Zeit wurde berichtet, der 26 Jahre alte Brasilianer sei in Verhandlungen mit Pep Guardiola, da sein Vertrag in der Saison 2011/12 bei Barcelona endet – bisher war allerdings noch keine Verlängerung des Vertrags mitgeteilt worden, sodass der Rechtsaußen nun offenbar auch bei anderen Vereinen in den Fokus rückt. Dani Alves hatte in der aktuellen Saison 38 Einsätze auf dem Spielfeld und konnte neben drei Toren auch noch zehn Vorlagen für sich verbuchen.

Bedarf dürfte bei allen beteiligten Vereinen vorhanden sein: der FC Chelsea hatte in der aktuellen Saison Branislav Ivanovic und Paulo Ferreira auf der rechten Seite eingesetzt, die beide nicht auf eine so erfolgreiche Statistik wie Dani Alves zurückblieben können – gemeinhin wird vermutet, dass sich Carlo Ancelotti im Sommer nach Ersatz für die Position umsehen wird. Aber auch Manchester City dürfte daran interessiert sein, einen neuen Spieler mit großem Namen zu sich zu holen: ihr bisheriger Rechtsaußen Micah Richards wird vermutlich nach dieser Saison Manchester verlassen. Allerdings ist nun zu erwarten, dass auch der FC Barcelona seinem Rechtsaußen ein neues Angebot unterbreiten wird.

April 19, 2010

Fabregas nun doch in Verhandlungen mit Barcelona?

Category: England,Spanien – Autor: michael – 1:49 pm

Es ist ein hin und her: schon seit Wochen wird in spanischen Medien darüber spekuliert, ob der FC Arsenal-Mannschaftskapitän Cesc Fabregas zum Saisonende Großbritannien verlässt und in seine Heimat zurückkehrt – wieder und wieder wird er mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht. In der vergangenen Woche meldete sich Arsenal-Präsident Peter Hill-Wood zu Wort und ließ öffentlich verlauten, dass zwischen dem englischen Verein und Barcelona Absprachen stattgefunden hätten,die darauf hinauslaufen, Fabregas kein Angebot aus Spanien zukommen zu lassen. Hiervon wollte allerdings Barcelona nichts wissen: kurz darauf dementierte Barcelonas Sportdirektor Txiki Begiristain die Äußerungen und teilte in der spanischen Presse mit, dass sich Barcelona zu keinem Zeitpunkt festgelegt habe, Fabregas kein Angebot zu machen – und machte damit die Verwirrung perfekt. Für die Presse ist dieses Statement neues Futter, und so tauchte nun ein Bericht auf, nach welchem der scheidende Barcelona-Prässident Joan Laporta vergangene Woche nach Marokko gereist sei. Offiziell wurde die Reise als Geschäftsreise für seine Anwaltskanzlei deklariert, zudem sollen dort Gespräche über die Eröffnung einer Fuball-Schule stattgefunden haben. Eine spanische Tageszeitung kam allerdings nicht umhin, dabei festzuhalten, dass sich zur gleichen Zeit Fabregas in Marokko aufhielt – im Urlaub, um sich von seinem gebrochenen Bein zu kurieren, und eine marokkanische Tageszeitung wusste sogar von eienm Treffen zwischen Laporta und Fabregas zu berichten. Es bleibt also weiterhin unklar, ob Fabregas nach Ablauf der Saison weiterhin beim FC Arsenal bleiben wird, oder ob er zurück in seine Heimatstadt kehren wird.

April 14, 2010

FC Barcelona wird Fabregas kein Angebot machen

Category: England,Spanien – Autor: michael – 5:56 pm

Der Arsenal Präsident Peter Hill-Wood vom FC Arsenal plauderte englischen Medienberichten zufolge aus dem Nähkästchen und berichtete von Absprachen zwischen dem FC Barcelona und Arsenal. Demzufolge soll Barcelona versprochen haben, im Sommer kein Angebot für Cesc Fabregas abzugeben.

Fabregas brach sich im Viertelfinale der Champions League gegen Barcelona das Bein, was seine Saison vorzeitig beendete – während der Saison war er in Topform und machte sich für Barcelona überaus interessant: 19 Tore und 12 Vorlagen konnte Fabregas für sich verbuchen. Kaum verwunderlich, dass kurz darauf Gerüchte durch die Medienwelt schwirrten, in denen darüber spekuliert wurde, ob Barcelona den 22jährigen Mittelfeldspieler zurück in seine Heimat holen wird.

Hill-Wood berichtete von einem geheimen Treffen zwischen den Vereinsspitzen, während dem eine Zusage getroffen wurde, dass Barcelona kein Gebot für Fabregas abgeben wird – Arsenal gehe nicht davon aus, dass Barcelona sein Wort brechen würde. Hill-Wood teilte weiter mit, dass die Spieler an dem Treffen nicht zugegen waren, ihnen aber später davon berichtet wurde. Er berichtete, dass die Zusage nach den Medien-Spekulationen auch die Spieler überrascht habe, und fügte an, dass er sich nicht sicher sei, ob Fabregas überhaupt in den Spielerkader kommen würde. „Wir sind darüber froh. Fabregas ist ein Arsenal-Spieler, und wir wollen, dass er Arsenal-Spieler bleibt. Wir hoffen, dass er für lange Zeit bei uns bleibt.“

April 13, 2010

Real Madrid: Coach Pellegrinis Tage gezählt?

Category: Spanien – Autor: michael – 2:48 pm

Für Real Madrid war es die vierte bittere Pleite gegen den FC Barcelona – die vierte Pleite in Folge, wohlgemerkt. Der letzte Sieg der Kastilier gegen die Katalanen im „Clásico“ datiert vom 7. Mai 2008, und Reals Trainer Manuel Pellegrini wird wohl längst nicht mehr im Amt sein, wenn die Madrilenen irgendwann einmal das nächste Spiel gegen die „Blaugrana“ gewinnen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll der Chilene die längste Zeit Cheftrainer beim spanischen Rekordmeister gewesen sein.

Die Sportzeitung „Marca“, so etwas wie das Hausblatt der „Königlichen“ aus Zentralspanien, berichtete am Montag, dass Pellegrini im besten Fall noch bis Saisonende auf Reals Trainerstuhl wird Platz nehmen dürfen. Denn selbst, wenn Madrid doch noch die Meisterschaft gewinnen sollte (was nach der Niederlage gegen Barça aber unwahrscheinlich ist), wird Pellegrini wohl gehen müssen. Das Aus im Achtelfinale der Champions League gegen Lyon und die riesige Blamage im spanischen Pokal – Real schied nach Hin- und Rückspiel gegen einen Viertligisten aus – wiegen für die Vereinsführung um Sportdirektor Jorge Valdano und Präsident Florentino Perez wohl zu schwer.

Valdano, 1986 mit Argentinien Weltmeister, fand zwar eine andere Sprachregelung: „Pellegrini hat unsere ganze Unterstützung.“ Und auch Defensivspezialist Sergio Ramos sagte, die Mannschaft stehe zum Trainer. Doch kursierten in der Vereinsspitze schon die Namen einiger Nachfolger, wie „Marca“ schreibt. Darunter befinden sich so prominente Namen wie Carlo Ancelotti vom FC Chelsea, Inter-Trainer José Mourinho, Englands Nationaltrainer Fabio Capello (der Real bereits in der Saison 2006/07 betreute) und Liverpool-Coach Rafael Benítez. Auch der ehemalige Nationaltrainer von Portugal und Brasilien, Luiz Felipe Scolari, wird genannt.

April 12, 2010

Arsenal will Caceres aus Barcelona holen

Category: England – Autor: michael – 6:00 pm

Wie englische Medien berichten, hat Arsenal-Manager Arsene Wenger Interesse an dem uruguayanischen Verteidiger Caceres bekundet, der beim FC Barcelona unter Vertrag steht und derzeit leihweise bei Juventus spielt. Martin Caceres gilt als hoffnungsvolles Talent: in der vorletzten Saison war er von Villarreal zu Barcelona gewechselt, hatte dort aber mit mehreren Verletzungen zu kämpfen und kam so nur 16-mal zum Einsatz. In der aktuellen Saison schien er genesen und wechselte dann leihweise zu Juventus Turin, wo er einen guten Saisonstart hingelegt hat, dann aber erneut mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. Juventus soll sich derzeit dagegen sträuben, die vereinbarte Ausleihgebühr in Höhe von 10 Millionen Pfund zu bezahlen.

Arsenal-Manager Wenger steht indes unter Zugzwang, nachdem die Verträge von Sol Campbell und William Gallas im Sommer enden und die spielerischen Qualitäten von Mikael Silvestre fraglich sind – derzeit ist Thomas Vermaelen der einzig zukunftssichere Innenverteidiger bei Arsenal. Diese Lücke könnte Caceres ausfüllen – als Verteidiger ist er vielseitig und kann in allen Positionen eingesetzt werden, aber seine bevorzugte Position ist der Platz des Innenverteidigers. In der Nationalmannschaft von Uruguay spielte Caceres insgesamt 18 Einsätze und könnte Wengers Suche nach Verstärkung für die Verteidigung von Arsenal beenden. Eine Bestätigung blieb wie üblich bislang aus.

April 10, 2010

Real vs. Barca: Ein Clásico der monströsen Art

Category: Spanien – Autor: michael – 7:52 am

Die spanische Presse hat seit Tagen kein anderes Thema mehr. Auch die Bevölkerung auf der iberischen Halbinsel ist elektrisiert vor dem „Krieg zweier Monster“, wie „El País“ schreibt. „Es“, das ist der „Clásico“, das „Spiel des Jahrtausends“, wie die Sportzeitung „Marca“ den Showdown getauft hat. Eigentlich geht es nur um ein Fußballspiel, aber das dürfte man einem Spanier so nie, niemals ins Gesicht sagen.

Die Geschichte bezieht ihren Reiz, der dieses Mal ganz besonders hoch ist, aus mehreren einzelnen Komponenten, die – zusammengenommen – die am heutigen Abend (10. April 2010) um 22 Uhr im Madrider Estadio Santiago Bernabéu steigende Begegnung zu etwas Besonderem, zu etwas Epochalem machen. Oder zumindest machen könnten. Denn so viel, wie schon vor dem Spiel darüber geschrieben und gesprochen wird, muss die Partie Real Madrids gegen den FC Barcelona schon mindestens 5:3 oder 2:6 ausgehen, um Land und Zeitungen nicht enttäuscht zurückzulassen. 2:6 – so endete die letzte Begegnung der beiden Teams im Bernabéu. Barça versenkte Real in den Abgrund.

Mit jeweils 77 Punkten aus 30 Spielen führen Real und Barça die Tabelle an, 21 Punkte vor dem Dritten, Valencia. Wer am Samstag gewinnt, wird Meister, darin sind sich alle einig, aber das ist nur ein Teil der gehobenen Bedeutung, die dem Spiel zukommt. Ein weiterer: das „Duell“ Cristiano Ronaldo versus Lionel Messi. Der Vergleich zwischen ihnen (Ronaldo: 18 Saisontore, Messi: 26) allein würde schon genügen, um sämtliche Sportgazetten Spaniens für einen Monat vollzuschreiben. Und es gibt nicht wenige Sportzeitschriften dort.

Die dritte Komponente: Barcelona spielt schon wieder berauschend. Ließ Arsenal in der Champions League beim 4:1 (alle vier Tore durch Messi) keine Chance und will in dieser Saison nach dem Clásico noch einmal in Madrid vorspielen. Im Finale der Champions League, am 22. Mai – es findet im Bernabéu statt. Und auf jeden Fall ohne die Madrilenen, die sind im Achtelfinale rausgeflogen. Am Samstag werden sie alles daran setzen, den Katalanen wenigstens die Meister-Tour zu vermasseln. Messi wird wohl etwas dagegen haben.

April 8, 2010

Ronaldo: Real Madrid ist kein „Great Team“

Category: Spanien,Stars – Autor: michael – 8:15 pm

Offene Worte von Cristiano Ronaldo: der Portugiese nahm auf einer Pressekonferenz kein Blatt vor den Mund, was er von seinem Verein Real Madrid hält. Zur kommenden Partie gegen den Erzrivalen FC Barcelona äußerte er sich zwar optimistisch, jedoch sei sein Team momentan kein gutes Team. „Wir sind gut, aber nicht großartig“, teilte er gegenüber den Journalisten mit, die zu einer Pressekonferenz anlässlich des kommenden El Classico-Heimspiels gegen Barcelona angereist waren.

„Wir wissen, wie gut sie spielen und wie schwierig es wird, sie zu schlagen, aber wir haben dennoch unseren Angriff. Wir haben gute Chancen auf einen Sieg, solange wir uns auf das Ziel konzentrieren. Ich bin überzeugt, dass wir gut spielen werden“, fügte er hinzu. Er schränkte allerdings auch ein: „Mir wäre es egal, am Samstag zu verlieren, wenn wir dafür die Meisterschaft gewinnen – was würde es bringen, am Samstag zu siegen und dafür die beiden nächsten Spiele zu verlieren?“

Real führt derzeit die Tabelle an, gefolgt von Barcelona mit acht Toren Differenz. Barcelona ist Real allerdings dicht auf den Fersen. Am vergangenen Dienstag besiegten sie Arsenal in der Champions League mit einem 4:1 – und alle Tore, die Barcelona ins Halbfinale führten, wurden vom argentinischen Stürmer Lionel Messi platziert, der gleich gut wie Ronaldo ist. Am Samstag wird sich dann zeigen, wer der beiden Stürmer den längeren Atem hat.

April 7, 2010

Messi übertrifft sich selbst

Category: Spanien,Stars – Autor: michael – 1:34 pm

Lionel Messi vom FC Barcelona ist schon mit vielen Attributen bedacht worden. Bester Fußballer der Welt ist davon nur eines. So langsam müssen sich die Fußballkommentatoren und –experten aber etwas mehr Mühe geben, um zu umschreiben, was dieser Lionel Messi denn nun wirklich ist. Oder was er noch werden kann, schließlich ist er noch keine 23 Jahre alt. Superlative jedenfalls werden bald nicht mehr reichen, wenn Messi weiter so Fußball spielt, wie er es am Dienstagabend im Champions-League-Viertelfinalrückspiel gegen Arsenal London wieder einmal getan hat – und davon muss ausgegangen werden.

Barcelona gewann 4:1 gegen die Engländer, die nach 18 Minuten plötzlich 1:0 führten und zu diesem Zeitpunkt, dank des 2:2 im Hinspiel, für das Halbfinale qualifiziert waren. Messi hatte bis dahin zwei, drei Halbchancen vergeben, und man konnte es auf einmal für möglich halten, dass es auch für ihn schlechtere Tage gibt. Doch dann, drei Minuten nach dem 0:1, zog er ab, aus 18 Metern, der Ball rauschte in den Torwinkel, 1:1. Eine Viertelstunde später schlenzte er den Ball dann am herausstürzenden Londoner Keeper Almunia vorbei, 2:1 für Barça, und nur weitere fünf Minuten später stürmte Messi wieder auf den bedauernswerten Schlussmann von Arsenal zu, lupfte die Kugel aus 14 Metern über ihn hinweg, es stand 3:1. Das Camp Nou, Europas größtes Fußballstadion, stand Kopf.

In der zweiten Halbzeit hatte Arsenal nichts mehr entgegenzusetzen, und Barcelona konnte Kräfte schonen für das Duell mit Real Madrid am kommenden Wochenende. Nur einer hatte nicht genug: In der 88. Minute umdribbelte – wer sonst – Messi zunächst ein paar Abwehrspieler, Almunia konnte erst parieren, musste den Nachschuss des kleinen Argentiniers dann aber durch die Hosenträger passieren lassen. Unglaubliche vier Tore hatte la pulga, der Floh, wie sie ihn in Barcelona nennen, an nur einem Abend erzielt. Superlative reichen eigentlich jetzt schon nicht mehr, um zu beschreiben, wie dieser Lionel Messi Fußball spielt.