März 10, 2010
Der spanische Rekordmeister Real Madrid hat sein nächstes Debakel in der Champions League erlebt. Die „Königlichen“ brachten es nun tatsächlich fertig, zum sechsten Mal in Folge im Achtelfinale der Königsklasse zu scheitern. Da nutzen selbst die 250 Millionen Euro nichts, die Real Madrid vor Saisonbeginn in den Kader investierte, um beispielsweise Superstar Cristiano Ronaldo von Manchester United zu verpflichten. Allein er kostete satte 94 Millionen Euro.
In Halbzeit eins am heutigen Abend gegen das Team von Olympique Lyon konnte der Portugiese auch unter Beweis stellen, dass er der beste Fußballer der Welt ist. Seine überragende Vorstellung krönte er schon nach wenigen Minuten mit dem 1:0 Führungstreffer für Real Madrid. Zahlreiche Großchancen ließen die „Königlichen“ allerdings aus und Lyon ging mit einem glücklichen 0:1 in die Pause. Nach dem 2:1 Hinspielsieg wäre Lyon damit ausgeschieden. Doch in der zweiten Halbzeit übernahm Lyon mehr und mehr das Kommando und kam 15 Minuten vor dem Ende zum verdienten Ausgleich. Mit dem 1:1 erreichte Olympique Lyon das Viertelfinale und die Franzosen stürzten Real Madrid in die nächste Ohnmacht.
Damit könnte es nun am 22. Mai zum größten Horror für jeden Real Madrid Fan kommen. Denn dann wird das Finale der Champions League im Bernabeu-Stadion angepfiffen. Doch nicht die einheimischen „Königlichen“ werden dann den Pot in den Abendhimmel zu Madrid strecken – sondern vielleicht der Titelverteidiger FC Barcelona. Eine grausame Vorstellung, die in Madrid derzeit die Runde macht.
März 6, 2010
Mehrere Clubs der englischen Premier League, die im Mittelfeld der Liga angesiedelt sind, hatten die spektakuläre Idee einer Regeländerung. Demnach sollte es künftig Play-Offs um den letzten Champions League Platz geben. Doch diese mögliche Änderung ist nun vom Tisch. Der Liga-Chef Richard Scudamore verkündete, dass alles beim alten bleibt. Der Liga-Vorstand hat sich demnach nach langen Beratungen gegen eine entsprechende Änderung ausgesprochen.
Wie Scudamore erklärte, gab es zahlreiche Diskussionen, Details und Daten, am Ende fehlte aber die entscheidende Unterstützung, um die Idee vorerst zu verwirklichen. Allerdings wird die Idee wohl dennoch weiter verfolgt und so ist es wohl eines Tages vielleicht doch vorstellbar, dass der vierte Champions League Platz in der englischen Premier League in Play-Offs ausgespielt wird. Dieser Platz berechtigt zur Teilnahme an der Champions League Qualifikation, während die ersten drei direkt für die europäische Königsklasse des Fußballes qualifiziert sind.
Die Regeländerung war wohl vor allem von Mittelfeldteams wie Wigan Athletic und dem AFC Sunderland angestrebt worden. Nach deren Willen sollte es am Ende der regulären Saison eine Qualifikationsrunde der Plätze vier bis sieben um den letzten verbliebenen Platz geben. In England sind Play-Offs Tradition. So gibt es beispielsweise in der zweiten bis vierten Liga zum Ende der Saison auch jeweils Play-Off Spiele um den letzten verbliebenen Aufstiegsplatz.
Februar 28, 2010
In der spanischen Meisterschaft setzt sich der beinahe alljährliche Zweikampf zwischen dem Rekordmeister Real Madrid und dem FC Barcelona fort. Die beiden Erzrivalen kamen am Samstagabend Beide zu erneuten Siegen. Damit liegt der FC Barcelona nach 24 Spieltagen nach wie vor an der Spitze der Primera Division mit 61 Punkten. Die „Königlichen“ von Real Madrid folgen mit 59 Punkten dahinter.
Der FC Barcelona konnte sein Heimspiel gegen den FC Malaga mit 2:1 gewinnen. Vier Tage nach dem Champions League Spiel beim VfB Stuttgart tat sich „Barca“ erneut schwer, um das Match gegen Malaga zu gewinnen. Pedro sorgte nach fast 70 Minuten für die Führung für den FC Barcelona, die Malaga in der 81. Minute ausgleichen konnte. Der argentinische Superstar Lionel Messi sorgte dann drei Minuten später für den 2:1 Siegtreffer für den FC Barcelona gegen den FC Malaga.
Zuvor konnte Rekordmeister Real Madrid problemlos mit 5:1 (2:0) beim Tabellenvorletzten CD Teneriffa gewinnen. Dies war bereits der sechste Sieg in Folge für die „Königlichen“. Für die 2:0 Pausenführung sorgte der argentinische Nationalspieler Gonzalo Higuain (29., 41.). Nachdem Teneriffa mit dem ersten Angriff nach der Pause durch Ayoze zum 1:2 kam, schöpften die Gastgeber nochmals Hoffnung. Doch nur zwei Minuten später sorgte der Brasilianer Kaka für das 1:3. Die weiteren Treffer steuerten die Superstars Cristiano Ronaldo (80., Foulelfmeter) und Raul (90.) bei.
Februar 24, 2010
Jose Mourinho, Trainer des italienischen Serie A Clubs Inter Mailand, hätte einer eigenen Aussage zufolge englischer Nationaltrainer werden können. Wie der Portugiese in Diensten des italienischen Meisters kurz vor dem Champions League Spiel gegen seinen Ex-Club FC Chelsea erklärte, hat er ein entsprechendes Angebot erhalten. Da Mourinho ablehnte, übernahm der Italiener Fabio Capello im Jahr 2007 den Job des englischen Teammangers und ist noch bis heute in Diensten der FA.
Das damalige Angebot habe ihn ungeheuer stolz gemacht, sagte Mourinho. Er habe daraufhin sehr lange überlegt, ob er die englische Nationalmannschaft übernehmen solle. Auf der einen Seite habe ihn das Angebot unheimlich gereizt. Andererseits allerdings wusste er auch, dass es nicht der richtige Job für ihn sei, erläuterte der Portugiese. Denn er liebe es viel mehr, täglich mit einer Mannschaft auf dem Platz zu stehen. Nun hätten die Engländer aber ja einen Trainer mit einer großen Erfahrung, dem Mourinho nur das Beste wünsche.
Hätte Mourinho das Angebot angenommen, dann würde er nun auch nicht die nächsten Wochen auf italienischen Tribünen verbringen müssen. Der Coach des italienischen Meisters Inter Mailand ist nämlich dieser Tage für drei Spiele gesperrt worden – wegen Schiedsrichterbeleidigung.