April 21, 2010
Britischen Medienberichten zufolge soll sich das Management des FC Liverpool auf ein Gebot von 10 Millionen an den FC Everton vorbereiten – Mittelpunkt des Deals: der 28jährige Top-Mittelfeldstürmer Steven Pienaar. Der Südafrikaner gehört zu den vieldiskutierten Favoriten im Transfer-Karussell: nicht nur Liverpool soll Interesse an Pienaar signalisiert haben. Eine ganze Reihe von Vereinen aus der englischen Premier League soll den Spitzenspieler im Visier haben, darunter auch der FC Chelsea und Tottenham Hotspur, die sich nach vielen Jahren mit eher mittelmäßigem Erfolg derzeit auf der Überholspur befinden und Manchester City vom vierten Tabellenplatz verbannt haben.
Aller Voraussicht nach wird der FC Everton aber nicht gewillt sein, seinen Star vorzeitig aus dem 2011 endenden Vertrag zu entlassen: noch vor Beginn der WM wird erwartet, dass er von seinem derzeitigen Verein ein neues Vertragsangebot erhält. Sein Berater Ivan Modia bekräftigt, dass eine baldige Entscheidung anstehen wird: “Noch vor der Weltmeisterschaft wird Stevens Zukunft geklärt werden.” Everton-Manager David Moyes signalisierte Gesprächsbereitschaft: “Pienaar ist bei einem Verein, der ihm wohlgesonnen ist. Aber manchmal muss ein Spieler entscheiden, was das Beste für ihn ist – Everton war gut für Steven. Wenn er geht, wäre das ein Verlust.” Pienaar hat in der laufenden Saison 34 Spiele für den FC Everton gespielt, dabei sieben Tore erzielt und vier Vorlagen geliefert.
April 8, 2010
Offene Worte von Cristiano Ronaldo: der Portugiese nahm auf einer Pressekonferenz kein Blatt vor den Mund, was er von seinem Verein Real Madrid hält. Zur kommenden Partie gegen den Erzrivalen FC Barcelona äußerte er sich zwar optimistisch, jedoch sei sein Team momentan kein gutes Team. „Wir sind gut, aber nicht großartig“, teilte er gegenüber den Journalisten mit, die zu einer Pressekonferenz anlässlich des kommenden El Classico-Heimspiels gegen Barcelona angereist waren.
„Wir wissen, wie gut sie spielen und wie schwierig es wird, sie zu schlagen, aber wir haben dennoch unseren Angriff. Wir haben gute Chancen auf einen Sieg, solange wir uns auf das Ziel konzentrieren. Ich bin überzeugt, dass wir gut spielen werden“, fügte er hinzu. Er schränkte allerdings auch ein: „Mir wäre es egal, am Samstag zu verlieren, wenn wir dafür die Meisterschaft gewinnen – was würde es bringen, am Samstag zu siegen und dafür die beiden nächsten Spiele zu verlieren?“
Real führt derzeit die Tabelle an, gefolgt von Barcelona mit acht Toren Differenz. Barcelona ist Real allerdings dicht auf den Fersen. Am vergangenen Dienstag besiegten sie Arsenal in der Champions League mit einem 4:1 – und alle Tore, die Barcelona ins Halbfinale führten, wurden vom argentinischen Stürmer Lionel Messi platziert, der gleich gut wie Ronaldo ist. Am Samstag wird sich dann zeigen, wer der beiden Stürmer den längeren Atem hat.
April 7, 2010
Lionel Messi vom FC Barcelona ist schon mit vielen Attributen bedacht worden. Bester Fußballer der Welt ist davon nur eines. So langsam müssen sich die Fußballkommentatoren und –experten aber etwas mehr Mühe geben, um zu umschreiben, was dieser Lionel Messi denn nun wirklich ist. Oder was er noch werden kann, schließlich ist er noch keine 23 Jahre alt. Superlative jedenfalls werden bald nicht mehr reichen, wenn Messi weiter so Fußball spielt, wie er es am Dienstagabend im Champions-League-Viertelfinalrückspiel gegen Arsenal London wieder einmal getan hat – und davon muss ausgegangen werden.
Barcelona gewann 4:1 gegen die Engländer, die nach 18 Minuten plötzlich 1:0 führten und zu diesem Zeitpunkt, dank des 2:2 im Hinspiel, für das Halbfinale qualifiziert waren. Messi hatte bis dahin zwei, drei Halbchancen vergeben, und man konnte es auf einmal für möglich halten, dass es auch für ihn schlechtere Tage gibt. Doch dann, drei Minuten nach dem 0:1, zog er ab, aus 18 Metern, der Ball rauschte in den Torwinkel, 1:1. Eine Viertelstunde später schlenzte er den Ball dann am herausstürzenden Londoner Keeper Almunia vorbei, 2:1 für Barça, und nur weitere fünf Minuten später stürmte Messi wieder auf den bedauernswerten Schlussmann von Arsenal zu, lupfte die Kugel aus 14 Metern über ihn hinweg, es stand 3:1. Das Camp Nou, Europas größtes Fußballstadion, stand Kopf.
In der zweiten Halbzeit hatte Arsenal nichts mehr entgegenzusetzen, und Barcelona konnte Kräfte schonen für das Duell mit Real Madrid am kommenden Wochenende. Nur einer hatte nicht genug: In der 88. Minute umdribbelte – wer sonst – Messi zunächst ein paar Abwehrspieler, Almunia konnte erst parieren, musste den Nachschuss des kleinen Argentiniers dann aber durch die Hosenträger passieren lassen. Unglaubliche vier Tore hatte la pulga, der Floh, wie sie ihn in Barcelona nennen, an nur einem Abend erzielt. Superlative reichen eigentlich jetzt schon nicht mehr, um zu beschreiben, wie dieser Lionel Messi Fußball spielt.
March 21, 2010
Trotz seiner schweren Verletzung im Meisterschaftsspiel gegen Chievo Verona am 14.März 2010, als sich der englische Superstar die Achillessehne riss, scheint AC Mailands Superstar David Beckham auf dem Transfermarkt immer noch sehr begehrt zu sein. Nach mehreren Medienberichten ist bekannt geworden, dass der englische Premier League Club West Ham United seine Fühler nach ihm ausgestreckt hat. David Gold, Miteigentümer von West Ham United sagte: „Er hat noch sehr viel anzubieten. Sollte er verfügbar sein, werden wir ein Angebot machen.“ Allerdings ist der 34-jährige noch bis Ende Juni an den AC Mailand ausgeliehen. Bis Ende 2012 steht er bei Los Angeles Galaxy unter Vertrag.
Indes will sich der italienische Spitzenklub trotz Verletzung und langwieriger Pause die Dienste des 115-maligen englischen Nationalspielers weiterhin sichern. Mailands Geschäftsführer Adriano Galliani gab an, dass man alles dafür tun werde, um David Beckham zu halten. Bei West Ham United würde man es sehr begrüßen, würde “Becks” nach England zurückkehren. Da er in der Nähe des Klubs, im östlichen Teil Londons geboren wurde, glaubt man, mit David Beckham den idealen Botschafter zu haben. Ob der Londoner Klub es tatsächlich schafft, den ganz großen Coup zu landen und David Beckham zu verpflichten, darf mit Spannung verfolgt werden.
March 18, 2010
Findet die Fußball WM 2010 in Südafrika am Ende ganz ohne Stars statt? Diese Frage kann sich der treue Fußballfan durchaus stellen. Denn eine jüngste Verletzungswelle führt dazu, dass es vielleicht eine WM ohne großen Glanz und Glamour wird. Angeführt wird die jüngste Liste von AC Mailands Superstar David Beckham, der ja eigentlich für sein Heimatland England in diesem Sommer hätte auflaufen sollen, und sich bei einem Ligaspiel die Achillessehne gerissen hat und nun rund ein halbes Jahr pausieren muss. Besonders hart scheint es da gerade die großen Fußballnationen zu treffen. Wie eben erwähnt fällt nicht nur Beckham für England aus, sondern auch die beiden Stars Michael Owen, ebenfalls Achillessehnenriss, und Verteidiger Ashley Cole (Knöchelbruch) dürfen bei dieser WM höchstens auf der Tribüne Platz nehmen.
Portugal muss mit Bosingwa vom FC Chelsea London auf einen Top-Verteidiger in Südafrika verzichten, sowie mit Pepe von Real Madrid auf einen der weltbesten Innenverteidiger. Auch der Rekordweltmeister Brasilien ist vom Verletzungspech nicht unberührt geblieben. Mit Anderson fällt auch hier ein ganz wichtiger Mann aus. Aber auch andere Nationen wie Japan (verletzt: Nakamura) oder das von vielen als Geheimfavorit gehandelte Team aus Holland muss auf seinen Ausnahmestürmer Robin van Persie verzichten.
Allerdings scheint die Gefahr, dass keine schwerwiegenden Verletzungen auftreten nicht sehr wahrscheinlich. Da es in den meisten Ligen – je näher die Weltmeisterschaft rückt – auch zum Endspurt in Sachen Meisterschaft, Pokal oder in den internationalen Wettbewerben kommt, muss damit gerechnet werden, dass bei jedem weiteren Zweikampf ein Superstar weniger bei der WM auf dem Platz stehen könnte. Somit ist zu hoffen, dass es zu keinen weiteren schweren Verletzungen kommt. Unvorstellbar, sollten am Ende auch Cristiano Ronaldo, Fernando Torres, Lionel Messi oder Didier Drogba beispielsweise ausfallen!
March 16, 2010
Aktuellen Gerüchten zufolge steht die Bundesliga vor dem Verlust von zwei herausragenden Persönlichkeiten. Denn glaubt man diesen Spekulationen, dann zieht es eventuell Jens Lehmann vom VfB Stuttgart und Ze Roberto vom Hamburger SV in die Vereinigten Staaten nach dem Ende der laufenden Saison.
Dass Jens Lehmann den VfB Stuttgart am Ende der Saison verlassen wird, war von Anfang an klar. Hieß es jedoch immer, der 40jährige – der zuvor schon beim FC Schalke 04, bei Borussia Dortmund, beim AC Mailand und bei Arsenal London kickte – beende seine Karriere, gibt es nun Gerüchte, wonach der ehemalige deutsche Nationaltorwart wohl im Sommer in die USA wechselt. Dabei soll eine alte Freundschaft dafür sorgen, dass Lehmann Geschmack auf die USA bekommen hat. Denn bei den Seattle Sounders spielt der Schwede Freddie Ljungberg – einst Teamkollege bei Arsenal von Jens Lehmann und heute noch guter Freund. Von Vorteil wäre sicherlich auch der Coach von Seattle Sounders. Denn dabei handelt es sich um Sigi Schmid – einen gebürtigen Tübinger.
Am Hamburger Mittelfeldspieler Ze Roberto hingegen soll Red Bull New York interessiert sein. Die US-Amerikaner haben dem 35jährigen demnach offenbar ein Jahresgehalt von 3,65 Millionen Euro geboten – netto versteht sich. Hinter dem Versuch, den Brasilianer in die MLS zu locken, steckt wohl der ehemalige Sportchef des HSV, Dietmar Beiersdorfer. Dieser ist inzwischen für Red Bull tätig und hat es wohl auf Ze Roberto abgesehen, der nach seinem Willen künftig für New York auflaufen soll. Wenn die Gerüchte stimmen, ist dem ehemaligen Spieler von Bayer Leverkusen, Real Madrid und dem FC Bayern München auch ein Angebot für nach die Zeit der Karriere gemacht worden. So soll Ze Roberto als Botschafter von Red Bull in seiner Heimat tätig werden für die WM 2014 und die Olympiade 2016.
March 12, 2010
Stürmerstar Didier Drogba vom englischen Premier League Club FC Chelsea ist zum zweiten Mal zu Afrikas Fußballer des Jahres gewählt worden. Der Spieler des WM-Geheimfavoriten Elfenbeinküste setzte sich bei der Abstimmung für 2009 unter den Nationaltrainern der Verbände Afrikas ein wenig überraschend durch. Denn zahlreiche Experten sahen nicht den Teamkollegen des deutschen Nationalmannschaftskapitäns Michael Ballack in Front, sondern den Kameruner Samuel Eto´o von Inter Mailand.
Dieser musste sich jedoch mit dem zweiten Rang begnügen, obwohl er aufgrund seiner tollen Leistungen beim FC Barcelona in der vergangenen Saison favorisiert war. Auf Rang drei folgte der nächste Spieler des FC Chelsea, Michael Essien von Deutschlands WM-Vorrundengegner Ghana bei der Endrunde 2010 in Südafrika.
Didier Drogba konnte die Trophäe des besten afrikanischen Fußballers bereits im Jahr 2006 gewinnen. Nun wurde er Nachfolger von Emmanuel Adebayor (Togo), der im Sommer 2009 vom FC Arsenal zu Manchester City wechselte. Drogba gewann mit dem FC Chelsea den FA-Cup in England. Zudem führte er die Elfenbeinküste zur WM-Endrunde 2010. Dem hingegen konnte Favorit Samuel Eto’o die spanische Meisterschaft, den spanischen Pokalsieg, den Gewinn der Champions League und eine tragende Rolle im Team Kameruns auf dem Weg zur WM-Endrunde in Südafrika vorweisen, was aber nur zum zweiten Rang reichte.
February 26, 2010
Fast ganz Spanien, so wie auch Fans auf der ganzen Welt haben sich verwundert die Augen gerieben. Superstar Cristiano Ronaldo von Real Madrid hat nun seine neuen Fußballschuhe vorgestellt. Nun ist ja bekannt, dass der Portugiese es gerne extrovertiert mag. So trug er schon zu Zeiten, als er noch für Manchester United in der englischen Premier League kickte, meist rote Treter. Bei den „Königlichen“ in Spanien trägt er gerne mal gelb, schwarz oder blau. Kunterbunte Kickstiefel sind zum Markenzeichen von Cristiano Ronaldo geworden. Besonderes Interesse für seine Fußballschuhe erntete Ronaldo als er in gelben Tretern gegen den FC Villareal antrat. Real Madrids Gegner spielte nämlich gleichzeitig in gelben Trikots.
In London nun präsentierte das portugiesische Mittelfeld-Ass vor 300 Journalisten seine neuesten Nike-Treter. Und da wunderten sich dann doch einige Fans. Denn diese kommen nun in fliederfarben-lila (!) daher. Auf den ersten Blick wirken die Kickstiefel ziemlich feminin. Nun ja, immerhin soll er Gerüchten zufolge für den neuen Ausrüstervertrag mit Nike sechs Millionen Euro pro Jahr bis ins Jahr 2014 kassieren. Dafür darf man(n) dann auch gerne mal Fußballschuhe tragen, die etwas feminin wirken. Da hat sicherlich auch Real Madrid nichts dagegen, die immerhin 50 % der Werbeeinnahmen einstreichen.