März 24, 2010
Der spanische Erstligist FC Sevilla hat nach dem Ausscheiden in der Champions League und wenig berauschenden Ligaauftritten die Notbremse gezogen. Trainer Manolo Jiménez wurde fristlos entlassen. Die Entscheidung trafen die Cluboberen am Dienstagabend nach dem wieder einmal enttäuschenden 1:1 des Tabellen-Fünften der Primera Division gegen das Tabellen-Schlusslicht CD Xerez.Die Reaktion musste erfolgen, erklärte der Sportdirektor des FC Sevilla, Ramón Rodriguez. „Wir spielen derzeit wie blind“.
Die Entlassung des Coaches war die erste Entlassung beim FC Sevilla seit über zehn Jahren. Jiménez spielte einst selbst bei Sevilla und übernahm das Traineramt im Jahr 2007. Unter ihm schaffte der Verein die Qualifikation für die Champions League. Zudem wurde das Pokalfinale erreicht. Doch hier scheiterten die Andalusier im Mai 2009 gegen Atlético Madrid. In der Champions League folgte jüngst das sensationelle Aus im Achtelfinale gegen ZSKA Moskau. Zudem konnte Sevilla in den letzten fünf Partien der Primera Division nicht gewinnen.
Inzwischen haben die Spekulationen um die mögliche Nachfolge schon begonnen. Heißer Kandidat ist der ehemalige spanische Nationaltrainer Luis Aragonés. Unter dem 71jährigen wurde Spanien im Jahr 2008 in Österreich und der Schweiz Europameister. Zudem wird auch Michael Laudrup als einer der Kandidaten gehandelt. Der Däne trainierte in Spanien beispielsweise den FC Getafe.
März 17, 2010
Gleich drei Trainer aus dem Ausland stehen am heutigen Mittwoch im Vordergrund. Dabei sind die Schlagzeilen über Pierre Littbarski nicht sonderlich erfreulich. Der ehemalige deutsche Nationalspieler steht nämlich in Liechtenstein offenbar vor dem Aus. Wie es heißt, soll sein Vertrag als Coach des Schweizer Zweitligisten FC Vaduz am Ende der Saison auslaufen und eine Verlängerung erfolgt offenbar nicht. So soll Littbarski auch schon nicht mehr die sportliche Planung für die kommende Saison übernehmen. Dies wurde wohl schon dem ehemaligen liechtensteinischen Nationalspieler Manfred Moser anvertraut. Er soll den kompletten Kader für 2010/2011 zusammenstellen. Der 49jährige Littbarski ist seit November 2008 Trainer des FC Vaduz.
Mehr Grund zur Freude hat da schon der spanische Coach Josep Guardiola vom FC Barcelona. Er ist nun nämlich zum „Katalanen des Jahres 2009“ gewählt worden. Der Coach erhielt bei der Wahl eines TV-Senders und einer Zeitung die mit Abstand meisten Stimmen. Unter dem Erfolgscoach konnte „Barca“ im vorigen Jahr sechs Titel gewinnen: die spanische Meisterschaft, den spanischen Cup, den spanischen Supercup, die Champions League, den Europäischen Supercup sowie Ende des Jahres auch die Club-WM.
Ebenso glücklich wie Guardiola dürfte Iain Dowie sein. Der Nordire ist nämlich zum neuen Trainer von Hull City ernannt worden. Er ersetzt damit den nach vier Niederlagen in Folge entlassenen Phil Brown. Dowie trainierte bislang nur einmal kurz in der Premier League. 2006 stieg er bei Charlton Athletic ein, konnte den Abstieg aber nicht mehr verhindern. Bei den „Tigers“ soll ihm nun aber das Kunststück Klassenerhalt gelingen.
März 13, 2010
Der mexikanische Rechtsverteidiger Ricardo Osorio steht vor einem Abschied beim deutschen Meister von 2007, VfB Stuttgart. Er will die Schwaben verlassen, da er nur noch zweite Wahl ist und in den Planungen von Trainer Christian Gross keine große Rolle mehr spielt. Scheinbar gibt es nun Interesse aus Spanien an dem ablösefreien Verteidiger, dessen Vertrag im Sommer beim VfB Stuttgart ausläuft.
Der FC Villareal aus der spanischen Primera Division hat demnach Medienberichten aus Spanien Interesse an dem Mexikaner. Denn die Spanier sind auf der Suche nach einem Nachfolger für den 34jährigen Javi Venta. Da passt der 29jährige Ricardo Osorio offenbar bestens ins Anforderungsprofil des FC Villareal, verlautete es aus Spanien. Hinzu kommt nicht nur das schon hohe Alter des Rechtsverteidigers, sondern auch die Tatsache, dass Venta in der laufenden Saison selten überzeugen konnte bislang. Insofern scheint das Gerücht von der iberischen Halbinsel nicht ganz unbegründet.
Ricardo Osorio wechselte 2006 im Doppelpack mit Pavel Pardo vom mexikanischen Club CD Cruz Azul nach Stuttgart. Seither wurde er in 69 Bundesligaspielen eingesetzt. Hierbei gelang dem Rechtsverteidiger ein Tor.
März 10, 2010
Der spanische Rekordmeister Real Madrid hat sein nächstes Debakel in der Champions League erlebt. Die „Königlichen“ brachten es nun tatsächlich fertig, zum sechsten Mal in Folge im Achtelfinale der Königsklasse zu scheitern. Da nutzen selbst die 250 Millionen Euro nichts, die Real Madrid vor Saisonbeginn in den Kader investierte, um beispielsweise Superstar Cristiano Ronaldo von Manchester United zu verpflichten. Allein er kostete satte 94 Millionen Euro.
In Halbzeit eins am heutigen Abend gegen das Team von Olympique Lyon konnte der Portugiese auch unter Beweis stellen, dass er der beste Fußballer der Welt ist. Seine überragende Vorstellung krönte er schon nach wenigen Minuten mit dem 1:0 Führungstreffer für Real Madrid. Zahlreiche Großchancen ließen die „Königlichen“ allerdings aus und Lyon ging mit einem glücklichen 0:1 in die Pause. Nach dem 2:1 Hinspielsieg wäre Lyon damit ausgeschieden. Doch in der zweiten Halbzeit übernahm Lyon mehr und mehr das Kommando und kam 15 Minuten vor dem Ende zum verdienten Ausgleich. Mit dem 1:1 erreichte Olympique Lyon das Viertelfinale und die Franzosen stürzten Real Madrid in die nächste Ohnmacht.
Damit könnte es nun am 22. Mai zum größten Horror für jeden Real Madrid Fan kommen. Denn dann wird das Finale der Champions League im Bernabeu-Stadion angepfiffen. Doch nicht die einheimischen „Königlichen“ werden dann den Pot in den Abendhimmel zu Madrid strecken – sondern vielleicht der Titelverteidiger FC Barcelona. Eine grausame Vorstellung, die in Madrid derzeit die Runde macht.
März 8, 2010
In den großen ausländischen Ligen ging es am Wochenende wieder enorm spannend zu. In der Primera Division in Spanien gab es an der Tabellenspitze einen Führungswechsel. Der bisherige Spitzenreiter FC Barcelona leistete sich einen Ausrutscher und spielte nur 2-2 bei UD Almeria. Dieses Unentschieden war sogar glücklich für den amtierenden Meister. Zwei Tore von Superstar Lionel Messi brachten den Punktgewinn. Glück benötigten auch die „Königlichen“ von Real Madrid. Sie gewannen ihr Heimspiel gegen den FC Sevilla mit 3-2, nachdem sie schon 0-2 zurück lagen. Doch Cristiano Ronaldo, Sergio Ramos und der Ex-Hamburger Rafael van der Vaart mit seinem Tor in der 90. Minute sorgten für den Heimerfolg von Real Madrid. Damit liegen die „Königlichen“ nun mit 62 Punkten und einem Torverhältnis von 67:20 knapp vor dem Erzrivalen aus Barcelona (62 Punkte, 61:16 Tore).
In England kam es zu einem erwarteten Führungswechsel in der Tabelle. Manchester United kam zu einem hart umkämpften 1-0 Sieg bei den Wolverhampton Wanderers durch ein Tor von Paul Scholes. Da der FC Chelsea am Wochenende jedoch nicht in der Liga, sondern im FA Cup im Einsatz war und mit einem 2-0 gegen Stoke City das Halbfinale erreichte, ist Manchester United nun in Front. Die „Red Devils“ liegen mit 63 Punkten aus 29 Spielen zwei Punkte vor dem FC Chelsea, der nun ein Spiel weniger hat. Ebenfalls 61 Punkte bei allerdings ebenfalls 29 Spielen hat der Tabellendritte der Premier League, der FC Arsenal. Die „Gunners“ kamen zu einem leichten 3-1 Heimerfolg gegen Aufsteiger Burnley.
In der italienischen Serie A waren am Wochenende mal wieder die Abwehrspieler die dominierenden Akteure. In den zehn Spielen gab es ganze 17 Tore. Von dieser Torarmut betroffen war auch das Spitzentrio. Tabellenführer Inter kam zuhause gegen den FC Genua nicht über ein 0-0 hinaus. Damit verpasste es das Team von Jose Mourinho, den Abstand auf den Stadtrivalen AC und den AS Rom zu vergrößern. Denn im Spitzenspiel zwischen der Roma und dem AC gab es ebenfalls ein torloses 0-0. Hierbei gab es das Comeback von Luca Toni. Der Stürmer wurde nach seiner mehrwöchigen Verletzung gut 30 Minuten vor dem Ende eingewechselt. In der Tabelle der Serie A führt nach 27 Spieltagen Inter mit 59 Punkten vor dem AC Mailand (55 Punkte) und dem AS Rom (52).
März 2, 2010
Die beiden gebürtigen brasilianischen Stürmer Cacau (VfB Stuttgart) und Kevin Kuranyi (FC Schalke 04) sind offenbar heiß begehrt im Ausland. Aktuellen Gerüchten zufolge hat der FC Sevilla aus der spanischen Primera Division ein Auge auf den deutschen Nationalspieler Cacau geworfen. Die Italiener von Juventus Turin hingegen sollen ein großes Interesse am ehemaligen deutschen Nationalspieler Kevin Kuranyi haben.
Die Spanier vom FC Sevilla wollen einem Artikel der spanischen Sportzeitung „As“ zufolge Cacau unbedingt vom Neckar nach Spanien lotsen. Demnach liegt dem 28jährigen Deutschen, der in Brasilien geboren wurde, ein konkretes Angebot des spanischen Spitzenclubs vor. Der Stürmer spielt seit dem Jahr 2003 beim VfB Stuttgart. Da sein Vertrag am Saisonende ausläuft, könnte der Tabellenvierte der Primera Division Cacau ablösefrei verpflichten. Die Vertragsverhandlungen zwischen dem VfB Stuttgart und dem 28jährigen Nationalstürmer sind Medienberichten zufolge ins Stocken geraten, da die Gehaltsvorstellungen beider Seiten zu weit auseinander liegen sollen.
Wie die italienische Sportzeitung „Tuttosport“ heute berichtet, stehen Juventus Turin und der FC Schalke 04 dagegen bereits seit voriger Woche in Verhandlungen. Demnach erhält der ehemalige deutsche Nationalspieler, dessen Bundesligakarriere beim VfB Stuttgart startete, einen Drei-Jahres-Vertrag, wenn sich beide Seiten einigen sollten. Wie es in der Zeitung weiter hieß, soll Kuranyi in Turin drei Millionen Euro netto pro Saison verdienen. Um das Gehalt des Schalkers finanzieren zu können, will die „alte Dame“ Juventus sich offenbar unter anderem vom Franzosen David Trezeguet trennen.
Februar 28, 2010
In der spanischen Meisterschaft setzt sich der beinahe alljährliche Zweikampf zwischen dem Rekordmeister Real Madrid und dem FC Barcelona fort. Die beiden Erzrivalen kamen am Samstagabend Beide zu erneuten Siegen. Damit liegt der FC Barcelona nach 24 Spieltagen nach wie vor an der Spitze der Primera Division mit 61 Punkten. Die „Königlichen“ von Real Madrid folgen mit 59 Punkten dahinter.
Der FC Barcelona konnte sein Heimspiel gegen den FC Malaga mit 2:1 gewinnen. Vier Tage nach dem Champions League Spiel beim VfB Stuttgart tat sich „Barca“ erneut schwer, um das Match gegen Malaga zu gewinnen. Pedro sorgte nach fast 70 Minuten für die Führung für den FC Barcelona, die Malaga in der 81. Minute ausgleichen konnte. Der argentinische Superstar Lionel Messi sorgte dann drei Minuten später für den 2:1 Siegtreffer für den FC Barcelona gegen den FC Malaga.
Zuvor konnte Rekordmeister Real Madrid problemlos mit 5:1 (2:0) beim Tabellenvorletzten CD Teneriffa gewinnen. Dies war bereits der sechste Sieg in Folge für die „Königlichen“. Für die 2:0 Pausenführung sorgte der argentinische Nationalspieler Gonzalo Higuain (29., 41.). Nachdem Teneriffa mit dem ersten Angriff nach der Pause durch Ayoze zum 1:2 kam, schöpften die Gastgeber nochmals Hoffnung. Doch nur zwei Minuten später sorgte der Brasilianer Kaka für das 1:3. Die weiteren Treffer steuerten die Superstars Cristiano Ronaldo (80., Foulelfmeter) und Raul (90.) bei.