Für ein kleines Ego ist José Mourinho sicher nicht bekannt – der Exzentriker liebt das Rampenlicht und scheut sich nicht vor öffentlichen Auftritten, seien sie noch so umstritten. Nun berichten aber englische Medien von extrem selbstbewussten Forderungen, die der Inter Mailand-Erfolscoach angeblich an Real Madrid gestellt haben soll, falls ein Transfer nach Spanien gelingen soll. Dass er für Inter Mailand ein Wackelkandidat ist, ist nicht gänzlich unbekannt: erst vor Kurzem hatte er, zu seinen Zukunftsplänen befragt, Unsicherheit geschaffen – auf die Frage, ob er in Mailand bleiben würde, antwortete er “Das kann man im Fußball nie wissen”. Eine Zusage an Inter Mailand, die ihn gerne bei sich behalten würde, sieht also anders aus.
Britische Medien berichten nun von vier Forderungen, die Mourinho an die Königlichen gestellt haben soll. Das Paket umfasst totale Kontrolle bei Neuverpflichtungen, einen Vertrag mit Carlos Tevez, der derzeit bei Manchester City spielt sowie mit Maicon, den Mourinho von Inter Mailand mitbringen will, sowie die direkte Verständigung mit Präsident Florentino Peréz, anstatt wie die bisherigen Trainer den Weg über Geschäftsführer Jorge Valdano und den Sportdirektor zu gehen.
Insgesamt klingen die Forderungen durchaus nach Mourinhos großem Ego – ob sie allerdings so in Erfüllung gehen werden, daran scheiden sich die Geister, denn Mourinho wäre der erste Trainer, der es schafft, die Geschäftsführung für den Kontakt nach oben zu umgehen.