Nach der verpassten WM-Qualifikation Russlands für die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika wünscht sich nun der russische Verband den Besitzer des englischen Traditionsklubs FC Chelsea und Öl-Milliardär Roman Abramovich als Amtsträger in seinem Beirat. Wie Abramovich nun signalisierte, ist er bereit für einen Posten beim russischen Verband RFS. Er wollte sich sowieso stärker bei seinem Heimatverband engagieren.
Dabei soll er nicht nur dem Beirat angehören, sondern auch zur Spitze der RFS mit dazugehören und administrative Aufgaben übernehmen. Dies bedeutet im Klartext, dass sich Abramovich mit den Spitzenfunktionären des Verbandes regelmäßig austauscht und ihnen bei ihrer täglichen Arbeit mit Rat und Tat beiseite steht. Der Sprecher von Roman Abramovich, John Mann, sagte: “Wir haben dieses Interesse zur Kenntnis genommen und werden diesen Vorschlag in Erwägung ziehen, sobald Herr Abramovich eine entsprechende Einladung erhalten hat”.
Es gab bereits schon ein Gespräch. Allerdings hatte dieses Gespräch lediglich zwischen dem 43-Jährigen und Sergej Fursenko, einem Mäzen des russischen Verbandes, in London stattgefunden. Es scheint jedoch sehr gut vorstellbar, dass dieses Treffen in den nächsten Wochen stattfinden wird. Nun ist der Verband am Zug. Sollte er sich wirklich die Dienste von Abramovich sichern wollen, sollte die Einladung nicht lange auf sich warten lassen.