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März 8, 2010

IFAB verweigert sich den Fortschritten im internationalen Fußball

Category: FIFATags: , , , , , , – Autor: michael – 8:29 am

Die Regelhüter über den weltweiten Fußball verweigern sich möglichen technischen Fortschritten im internationalen Fußballgeschäft. Denn das International Football Association Board (IFAB) hat nun in Zürich entschieden, dass es keine technischen Hilfsmittel für Schiedsrichter in den nächsten Jahren gab. Das IFAB – in dem auch Vertreter des Weltfußballverbandes FIFA sitzen – entschied dies auf der 124. Jahresversammlung.

Damit wird es im internationalen Fußball nicht dazu kommen, dass technische Hilfsmittel bei strittigen Torszenen zum Einsatz kommen. Somit sind Ideen wie die Torkamera oder aber ein Chip im Ball in weite Ferne gerückt, obwohl sie doch gerade in jüngster Zeit notwendiger denn je schienen. FIFA-Generalsekretär Jérome Valcke erklärte nach der Entscheidung, dass das Thema somit endgültig abgehakt sei. Betrachtet man sich alleine die Fehlentscheidungen der Schiedsrichter weltweit in den Spielzeiten 2009/2010 so ist die Entscheidung des IFAB sicherlich mehr als fragwürdig. Damit darf sich die FIFA wieder den Vorwurf gefallen lassen, dass sie sich der Realität ein wenig verschließt.

Weitere wichtige Entscheidungen vertagte das IFAB auf die nächste Sitzung am 17./18. Mai 2010. Dann soll beispielsweise entschieden werden, ob es die „Torrichter“ grundsätzlich geben wird. Diese beiden zusätzlichen Schiedsrichter-Assistenten an der Torlinie kommen derzeit in einem Versuch in der Europa League zum Einsatz. Ebenfalls wird dann darüber entschieden, ob das Strafmaß für eine Notbremse geändert wird. Die FIFA brachte nämlich den Vorschlag, dass die Rote Karte nach einer Notbremse überdacht werden müsse. Kritiker sehen nämlich eine „Dreifachbestrafung“ (Elfmeter, Platzverweis und Sperre) für eine Verhinderung einer klaren Torchance als zu hart an. Schade, dass die FIFA hier fortschrittlich denkt, beim Thema Torkamera oder Chip im Ball jedoch nach wie vor altmodisch bleibt.

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