Februar 19, 2010
Der UEFA Cup Sieger ZSKA Moskau will in der kommenden Spielzeit in Russland offenbar voll angreifen. Der UEFA Cup Sieger des Jahres 2010 hat zwei neue weitere Sponsoren mit an Bord, darunter den neuen Hauptsponsor ANK „Bashneft“ – eine Ölgesellschaft. Mit den zusätzlichen Sponsoreneinnahmen können weitere Verstärkungen bei ZSKA Moskau in den nächsten Tagen erwartet werden, um für die im März 2010 beginnende Saison bestens gerüstet zu sein. In Russland wird nach dem Kalenderjahr von März bis November gespielt.
Neuer Hauptsponsor des einstigen Armeesportclubs aus der russischen Hauptstadt ist die Ölgesellschaft ANK „Bashneft“. Der Konzern und ZSKA Moskau unterzeichneten zunächst einen Einjahresvertrag. Allerdings beinhaltet dieser eine Option von bis zu zwei weiteren Jahren Zusammenarbeit. Wie hoch der Vertrag dotiert ist, wurde nicht bekannt. Allerdings dürfte dieser Kontrakt mehrere Millionen Euro in die Kassen des Moskauer Clubs spülen.
Am heutigen Freitag wurde zudem auch ein Sponsorenvertrag mit dem Autokonzern Hyundai unterzeichnet. Das südkoreanische Unternehmen tritt künftig als einer der Sponsoren und als Autosponsor von ZSKA Moskau auf. Mit Hyundai wurde ein Vertrag über fünf Jahre abgeschlossen. Auch hier ist nicht bekannt, was diese Partnerschaft ZSKA Moskau einbringen wird. Allerdings gab es als „Antrittsgeschenk“ drei Minibusse für die Moskauer von ihrem neuen Sponsor.
In der vergangenen Saison belegte ZSKA Moskau nur Rang fünf der russischen Liga. Meister wurde erneut der 2008er Champion Rubin Kasan.
Der finanziell arg in Bedrängnis geratene FC Portsmouth hat bei der Premier League um eine Ausnahmegenehmigung gebeten, Spieler zu verkaufen. Die Ausnahmegenehmigung ist notwendig, da derzeit Spielerverkäufe nicht möglich sind, da die Transferperiode abgelaufen ist. Der Premier League Club hat die Anfrage bestätigt.
Laut englischen Medienberichten sollen zu den Spielern, die eventuell verkauft werden sollen, unter anderem der algerische Nationalspieler Nadir Belhadj, der 22-jährige Nordire Marc Wilson und der ehemalige Bundesliga-Spieler und frühere deutsche Juniorennationalspieler Kevin-Prince Boateng gehören. Allerdings bedarf es bei den angedachten Verkäufen nicht nur einer Sondergenehmigung der Premier League. Denn in diesem Fall muss auch der Fußball-Weltverband FIFA zustimmen.
Pompey rangiert aktuell auf dem letzten Platz der Premier League und erhielt gerade erst eine letzte Galgenfrist eines Londoner Gerichts, die drohende Insolvenz doch noch abzuwenden. Der FC Portsmouth hat derzeit Steuerschulden in einer Höhe von 11,5 Millionen Pfund (13,2 Millionen Euro). Bei dem finanziell angeschlagenen englischen Erstligisten haben zuletzt die Besitzer sehr häufig gewechselt.
Der britische Fiskus drängt deshalb auf eine Insolvenz des Premier League-Clubs. Wie es scheint, kann Pompey entweder durch ein Wunder oder durch Notverkäufe von Spielern gerettet werden. Der nächste Gerichtstermin ist für den 1. März 2010 anberaumt.
Februar 18, 2010
Der Verteidiger Jordi Figueras wechselt vom spanischen Zweitligisten Celta Vigo zum russischen Meister der vergangenen beiden Jahre, Rubin Kasan. Die Russen legten für den 22jährigen Verteidiger Medienberichten zufolge rund eine Million Euro auf den Tisch. Figueras wird der zweite spanische Verteidiger bei Rubin Kasan nach César Navas, der mit dem russischen Verein bereits im vorigen Jahr die Landesmeisterschaft erringen konnte.
Jordi Figueras absolvierte in der laufenden Saison 15 Spiele für den spanischen Zweitligisten und erzielte dabei ein Tor. In allen diesen Spielen in der Segunda Division spielte der 22jährige die kompletten 90 Minuten durch. Der 1,86 Meter große Spanier entstammt aus der Jugend der „Königlichen“ von Real Madrid. Jordi Figueras spielte sei Juli 2008 bei Celta Vigo.
Der Transfer des Verteidigers aus Spanien scheint auf den ersten Blick verwunderlich, da bei dem Verein vermehrt Berichte aufgekommen sind, dass es finanzielle Schwierigkeiten gibt. Rubin Kasan hat in den vergangenen beiden Jahren die russische Meisterschaft gewonnen und die renommierten Clubs wie Spartak Moskau, ZSKA Moskau oder Zenit St. Petersburg hinter sich gelassen.
Insgesamt 1.017 Fußballer aus Brasilien haben im vorigen Jahr einen Vertrag im Ausland unterschrieben. Das geht aus einer Liste hervor, die der brasilianische Fußballverband CBF nun veröffentlicht hat. Die Kicker wechselten demnach vor allem nach Europa, Asien und Afrika. Auf der anderen Seite kehrten 707 Spieler aus dem Ausland zurück nach Brasilien. Auf der Liste beinhaltet sind Spieler, die langfristige Verträge im Ausland unterzeichnet haben, aber auch Fußballer, die nur kurzfristig ausgeliehen worden sind.
Angeführt wird die Liste von Portugal. 181 Spieler wechselten vom Zuckerhut in das südeuropäische Land. Dahinter rangiert bereits Deutschland. Denn insgesamt 60 brasilianische Spieler wechselten im Jahr 2009 von Brasilien zu Clubs in Deutschland. Interessantes Detail am Rande, allein 15 davon unterschrieben beim brandenburgischen Verbandsligisten „Prignitzer Kuckuck Kickers“. Ebenso finden sich auch Vereine wie der SV Warnemünde oder der Bonner SC 01/04 auf der Liste neben den Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen und TSG 1899 Hoffenheim oder den Zweitligisten TSV 1860 München und Energie Cottbus. Im Jahr 2009 wechselte aus Brasilien beispielsweise Maicosuel zu 1899 Hoffenheim.
Februar 17, 2010
Der niederländische Erfolgscoach Guus Hiddink wird am 1. August dieses Jahres das Amt des türkischen Fußball-Nationaltrainers übernehmen. Der türkische Fußballverband und der Erfolgstrainer vereinbarten eine Zusammenarbeit für zwei Jahre. Türkischen Medienberichten zufolge soll Guus Hiddink ein Jahresgehalt von 3,75 Millionen Euro erhalten. Bis zu seinem Amtsantritt wird Oguz Cetin weiterhin als Übergangstrainer tätig sein. Dieser hatte den bisherigen Nationalcoach Fatih Terim abgelöst, nachdem die Türkei die Qualifikation für die WM 2010 verpasst hatte.
Der 63jährige Hiddink wird bis zu seinem Amtsantritt in der Türkei noch weiterhin die russische Fußball-Nationalmannschaft trainieren, die die Qualifikation für Südafrika genauso verpasst hatte. Hiddink wird damit – wie schon während der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2010 – bei der Qualifikation für die EM 2012 erneut auf das deutsche Team treffen. Der Niederländer war vor seinem Engagement in Russland schon Nationaltrainer in den Niederlanden, in Südkorea und in Australien.
Ein interessanter Nebenaspekt hierbei ist, dass sich damit alle Trainer der deutschen Qualifikationsgruppe für die EM 2012 in Polen und der Ukraine in deutscher Sprache unterhalten können. Denn neben der Türkei und Deutschland befinden sich noch Aserbaidschan mit dem deutschen Trainer Berti Vogts und Kasachstan mit dem deutschen Trainer Bernd Storck in der Gruppe. Das Feld wird ergänzt durch den österreichischen Trainer Dietmar Constantini.